Oh man, da habe ich den Blog aber ganz schön schleifen lassen, dafür hatte ich aber auch ne geile Zeit ohne den Stress mich bei jemanden zu melden und die zeitraubenden Eigenschaften des Internets. Gemein was?
Ich habe noch ein paar Impressionen für auch von Cairns nach Darwin!
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Beim letzten mal bin ich ja mit Chris in Darwin gelandet. Das war echt klasse dort. Mit Chris, Franzi und Sarah waren wir im 160km entfernten Litchfield NationalPark, in dem es Wasserlöcher zwischen hohen Felsen gab. Nachdem wir dort die Unterwasserwelt mit Schwimmbrillen erkundet haben sind wir auch auf die Felsen geklettert und ich bin das erste mal in meinem Leben mit einem Kopfsprung aus 5 m Höhe ins Wasser gesprungen und dann immer wieder
. Eine natürliche Wasserrutsche gab es auch, tat zwar n bissel am Popo weh dort runterzu rutschen, aber der Spaßfaktor war eindeutig hoch. Nachdem ich Chris dann gezeigt habe, wie man einen schönen Vorwärtssalto ins Wasser macht, aht er sich doch mal wieder die Schulter ausgekugelt und wie am Spieß geschrien, als er auftauchte. Naja, da habe ich mal den Rettungsschwimmer gemacht und hab ihn ans Ufer gebracht, ohne dabei selbst zu ertrinken, konnte ihn aber nicht alleine auf die Steine hiefen, wenigstens kam dann jemand und hat ihn rausgezogen. Auch wieder ein Deutscher. Glücklicher weise ist seine Schulter dabei wieder eingekugelt und die Schmerzen waren für ihn erträglich. Echt krasse Situation. Chris ist dann mit den Mädels weiter in die Wüste Richtung Adelaide gefahren, ich wieder zurück nach Darwin, um auf Tini und Calli zu warten, die ja aus Richtung der Westküste nach Darwin gekommen sind. Zwei Tage war ich alleine dort und habe die eit mal mit Lesen verbracht und am See rumliegen. So entspannend, wurde mir aber bald langweilig und alleine fühlte ich mich auch. Nachts war ich an einem Platz nicht weit ausserhalb der Stadt, in einem Industriegebiet. Es war so warm, es war heiß, mir lief der Schweiß am ganzen Körper, die Hände waren so naß, dass ich nicht mal ein Buch in die Hand nehmen konnte ohne das es sich vollgesogen hätte. Wahnsinn, über 40°C Nachts!!! Die Matraze konnte ich jeden morgen aus dem Auto nehmen, um sie zu trocknen.
Tini und Calli kamen dann ja auch und die Freude war groß, Obwohl wir uns vor einigen Monaten über waren, wegen der großen Nähe im Van, freute ich mich sehr sie wieder zu sehen. Das wurde natürlich ordentlich am Schlafplatz auch mit ihren Travelmates (wieder Deutsche) begossen. Abends gings in einen Club, n paar Bier weiter wurde einer von uns rausgeschmissen, ich habe auf dem Podest getanzt und die Partyfinger kreisen lassen. Wir also raus und haben ihn gesucht, aber nicht gefunden. Calli war gut durch und wir haben nur zu dritt den Heimweg mit dem Taxi angetreten. Echt gelungener Abend
Ich fasse mich mal kürzer. Wir haben einige Tage in darwin verbracht, waren schwimmen und haben jeweils einen Travelmate für den Weg zur Ostküste gefunden. Meinen, den Stefan, habe ich über Seb einen anderen Travelmate von mir kennen gelernt. Er sollte mich über mehrere Wochen begleiten. Der Trip durch die Wüste war toll, wir waren also mit meinem Auto und dem Van unterwegs, haben Nachts auf den Restareas genächtigt. Ein paar Horrorfilme im Outback machen echt Angst, mein Auto war regelmäßig Nachts verschlossen
Die Benzinpreise waren teilweise fast 2 Dollar pro Liter. Unterwegs haben wir Reisende aus Frankreich getroffen, die mit dem eigenen Auto durch Europa, Asien und dann mit dem Schiff nach Australien gekommen sind. Von denen haben wir uns Stühle geliehen mitten im Nirgendwo auf einem Rastplatz, damit wir gemütlich um unser Lagerfeuer sitzen konnten, super nett.
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Endlich in Rockhampton angekommen, bringen wir unsere Taiwanesin ins Hostel, duschen bei ihr, fahren zu Dominos Pizza und essen unsere leckere Pizza direkt dem Laden, dach suchen wir uns einen Platz für die Nacht, die Wahl fällt auf ein Soccerfield, also der Parkplatz. Am nächsten Morgen verspüre ich das Bedürfnis mal wieder zu Joggen, also tue ich es, als ich wieder komme ist der ganze Parkplatz voll mit Autos und es findet ein Fussballturnier statt.
Stefan und ich machen uns alsoo auf den Weg weiter nach Agnes Waters, wo ich endlich wieder surfen kann und es auch sofort nach Ankunft tue. Ab da an wirds langweilig zu erzählen, ich habe allerdings jeden Tag Spaß im Wasser und surfe. Tini und Calli kommen auch noch hinterher. Zusammen fahren wir also weiter nach Noosa und dort beginnt so ziemlich die beste Zeit des gesamten Trips. Wir finden einen Schlafplatz an einem Footballfeld, an dem ganz viel andere Backpacker stehen. Lernen viel Leute kennen, mit denen wir jede Mange Spaß haben, ins Kino gehen, auf Partys, Surfen, Wandern, Abends kochen, Trinken und Feiern. Sergio ein Schweizer hat einen Feuerstick und zeigt uns ne Show im Dunkeln, echt super, danach probiere ich es auch mal mit dem Feuerstab und verbrenne nicht mal dabei, es ist echt cool, die Moves müsste man ausbauen. Das Surfen ist unglaublich, Stefan, Chris, Thomas (Holländer) und ich sind in den Wellen, sehen an einem Tag um die 10 Delphine 50 Meter entfernt. Am nächsten Tag surfen wir wieder, ich nehme eine Welle und direkt neben mir springen zwei Delphine aus dem Wasser 3m weit weg. Ich paddle zu den anderen zurück und die Delphine schwimmen um uns vier herum und gucken uns an, der pure Wahnsinn.
Leider muss auch die schönste Zeit einmal ein Ende haben und wir machen uns auf den Weg Richtung Sydney, aber ganz langsam. Zunächst steigen wir bei einer Freundin in Maroochydore ab, bleiben drei Nächte, schlafen in Betten, können warm duschen und machen einen Kartoffelauflauf, weil man ja im Auto keinen Ofen hat. Thomas aus Noosa kommt auch noch vorbei und wir fahren bis Brisbane zusammen.
Brisbane ist ne kurze Geschichte, wir kaufen im DFO n paar Sachen, ich brauche neue Flipflops und n Rucksack, bekomme ich dort recht günstig. Super, das war Brisi. Etwas weiter runter die Goldcoast entlang, ein paar Surfspots checken, die Schlafplätze werden immer besser, mal direkt am Strand 10 m entfernt, Gott sei Dank bei HighTide
Dann mal in einem Snobbyviertel mit Blick auf díe Jachten vor den teuren Villen usw.
In Taree einer Restarea bei Forster machen Stefan und ich unser letztes Lagerfeuer, das Holz ist nass, aber mit Ethyl geht das super, brennt aber mit riesiger Qualmwolke.
Chris und Jeannine treffen wir in Gosford bei Sydney wieder, gehen am Starnd etwas klettern, Abendessen, bei enem Freund von Chris für 30 Dollar, aber dafür superlecker.
Also komme ich in Sydney an, wohne bei Jaennine im Zimmer. Sie ist die deutsche Nanny für eine deutsche Familie, also sprechen wir alle deutsch. Mein Englisch wird besser…Naja bei der Arbeit als Tellerwäscher spreche ich englisch, verstehe aber einige Jokes nicht, dafür sehen die Leute die die Jokes machen immer ziemlich doof aus der Wäsche, wenn man nicht reagiert
Habe nun auch mit Jeannine einen Neuseelandtrip geplant und gebucht, da freue ich mich auch schon drauf. Und… von dem verdienten Geld habe ich mir gleich noch ein kleineres Surfboard gekauft, man muss sich ja mal was gönnen.
Ja, nun habe ich das neue Board und muss es auch ausprobieren, bei 14°C, einmal sind mir meine Hacken eingefroren, also ich bin aufs Brett gesprungen und habe meine Hacken nicht mehr gespürt, ich also raus aus dem Wasser und mit nem komischen Gang zum Auto, leider gibt es kein Video davon, Sorry
Ja, Morgen gehts los Richtung Brisbane, Maren aus Frankfurt vom Flughafen abholen und dann mal schauen, ob es ein Surfurlaub wird, mit Ostküste angucken. Hoffe der Wagen macht noch mit. Er quietscht nun schon etwas, aber das auch schon seit 10000km, also kann er ruhig noch mal so lange durchhalten. Gut das Automatikgetriebe nie kaputt gehen oder Probleme machen…haha.
Bis zum nächsten mal.
Lg Falk



























































































